Der erste Raum stimmt Ton und Tempo. Eine Bank aus altem Kirchgestühl lädt zum Ankommen, ein Hakenbrett aus Werkstattholz nimmt Jacken ohne Gezeter, ein gedimmtes, warmes Licht holt draußen herein. Ein kurzer Text zur Herkunft dieser Stücke macht Gäste neugierig, doch drängt sich nicht auf. So wird aus dem Eintreten ein bewusstes Überschreiten einer Schwelle, das beruhigt, ordnet und den Rest des Hauses verständlich vorbereitet.
Kochen verbindet Hände, Augen und Geschichten. Eine Arbeitsplatte aus aufgearbeiteten Schultischen trägt Kratzer wie Landkarten, offene Regale zeigen Gebrauch statt Perfektion. Geräusche von Holz, Wasser und Töpfen weben Vertrautheit. Sitzplätze in unterschiedlichen Höhen erlauben Beteiligung für alle Generationen. Auf kleinen Kärtchen stehen die Wege der Materialien, damit Gespräche nebenbei entstehen. Hier wird Nährwert spürbar erweitert: von Rezepten zu Beziehungen, von Zutaten zu Verantwortung.